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Über mich

Den Weg von der operativen Rolle in Führung kenne ich von innen

Mich hat immer interessiert, wie Dinge wirklich funktionieren. Das gilt für Systeme genauso wie für Menschen. Diese Neugier hat mich durch sehr unterschiedliche Welten geführt. Große Beratungen, einen Konzern mitten im regulierten Finanzmarkt sowie eine spezialisierte Boutique. Vier Arbeitgeber und mindestens ebenso viele Vorstellungen davon, was Führung bedeutet.

Aus all diesen Stationen hat sich eine Überzeugung verdichtet. Wer sich selbst versteht, entwickelt Kompetenz. Wer Kompetenz hat, verliert die Angst. Und wer keine Angst hat, entscheidet selbst, statt auf Anweisungen zu warten. In einer Arbeitswelt, in der KI das Abarbeiten übernimmt, ist genau diese Kette der Unterschied zwischen Menschen, die Wandel gestalten und Menschen, die von ihm getrieben werden.

Alexander Müller Alex

Der Weg

Immer nah dran – an echten Projekten, echten Menschen und echten Konsequenzen

Nach dem Studium bin ich tief in die Welt der IT-Transformationen eingetaucht. Bei Deloitte und Accenture habe ich große Digitalisierungsprojekte begleitet und Sicherheitsstrategien für ganze Verwaltungen entwickelt. Bei der Deutschen Börse Gruppe habe ich Vorstände zu Informationssicherheit beraten, auf höchstem regulatorischem Niveau. Danach habe ich bei kobaltblau komplexe IT-Sourcing-Prozesse mit verantwortet, von der Ausschreibung bis zum Management ganzer IT-Services für global agierende Unternehmen. Heute ist minzox mein Spielfeld.

Nebenbei ist dabei etwas entstanden, das in keinem Lebenslauf auftaucht. Eine umfangreiche Sammlung von Führungsstilen. Manche waren nah dran, andere kaum greifbar. Manche haben genau gesehen, was jemand kann, andere haben sich stärker am Lebenslauf orientiert. Dabei wurde mir klar, dass Führung sich selten an der Methode entscheidet, sondern daran, wie klar jemand über die eigene Wirkung ist. Wer das für sich geklärt hat, führt anders - ganz unabhängig vom Stil. So unterschiedlich die Führungsstile auch waren, so konnte ich dennoch von Jedem etwas lernen.

Und ich habe selbst Projektteams sowie verteilte Dienstleister geführt. Es gab Situationen, in denen meine Entscheidung das Wochenende anderer Leute bestimmt hat. Ich weiß deshalb aus erster Hand, wie sich der Rollenwechsel anfühlt, wenn der Kalender noch der alte ist und die Verantwortung schon die neue.

Alexander Müller

Das Muster

Gute Führung sieht überall anders aus und funktioniert überall gleich

Wenn man so viele Stile durchlebt hat, fängt man an, das Gemeinsame zu sehen. Die guten Führungskräfte, die ich hatte, waren untereinander völlig verschieden. Laut oder leise, nahbar oder distanziert. Was sie teilten, war eine Balance, die die Forschung seit Jahrzehnten bestätigt. Sie waren warm und fordernd zugleich. Sie gaben Sicherheit als Startrampe und trauten einem dann Aufgaben zu, die eine Nummer zu groß wirkten. Und ihre Unterstützung hatte ein eingebautes Verfallsdatum. Sie machten sich Stück für Stück überflüssig, statt sich unentbehrlich zu halten.

Seit ich Vater bin, sehe ich dieselbe Balance jeden Tag zuhause. Ein Kind wächst an wenigen Grenzen, die verlässlich gelten und an ehrlichem Zutrauen dazwischen. Zu viel Absicherung fühlt sich fürsorglich an und nimmt trotzdem genau die Erfahrungen, aus denen Selbstvertrauen entsteht. Die Parallele hat jedoch eine klare Grenze. Mitarbeiter sind Erwachsene, ein Team ist keine Familie. Die Verhaltensmuster dahinter sind trotzdem dieselben. So entsteht mein Anspruch - führen mit der Sorgfalt guter Eltern und der Ehrlichkeit eines Profiteams.

Und noch etwas lernt man beim Elternsein. Der Geschmack vererbt sich über Leitplanken und Vorleben. Wir geben die Richtung mit und lassen das Kind darin seine eigenen Wege finden. Genau diese Fähigkeit wird im KI-Zeitalter zur Führungsaufgabe. KI hebt alle auf ein ähnliches Niveau und zieht alles in dieselbe plausible Mitte. Was ein Team dann noch unterscheidbar macht, sind Urteilsvermögen und Geschmack. Beides entsteht über Leitplanken, die eine Führungskraft bewusst setzt und selbst vorlebt.

Alexander Müller

Ich erlebe die KI-Einführung nicht aus der Zuschauerperspektive. In meinen Projekten wird sie real ausgerollt und ich arbeite selbst täglich intensiv damit - vom Recherchewerkzeug über den kompletten Arbeitsablauf bis zur agentischen Produktentwicklung. Deshalb traue ich mir ein nüchternes Urteil zu - KI übernimmt das Regelbasierte schneller, als viele wahrhaben wollen und sie scheitert bis heute zuverlässig an allem, wofür es keine Vorlage gibt. Das Unbequeme ist, was dieser rasante Wandel sichtbar macht. Die Stunde war nie der Wert der Arbeit, sie war nur eine ungefähre Näherung. Die Anwesenheit war nie die Leistung, sondern lediglich ein sichtbarer Stellvertreter.

„Kontrolle war nie Führung, sondern nur ihre billigste Imitation"

Jahrzehntelang haben wir diese Näherungen für die Sache selbst gehalten. Analog zu einem Trainer, der nach der Niederlage stolz die Laufleistung vorliest, während das Ergebnis längst auf der Anzeigetafel steht. KI reißt alle drei Näherungen gleichzeitig ein. Übrig bleibt das, was sich nie delegieren ließ - Urteilsvermögen, Zutrauen und die Fähigkeit, in Unsicherheit menschlich klug zu entscheiden.

Das ist längst kein „weiches“ Thema, denn die direkte Führungskraft beeinflusst die mentale Gesundheit ihrer zu verantwortenden Leute etwa so stark wie der Partner zuhause und deutlich stärker als Arzt oder Therapeut. Es gibt im Unternehmen keinen größeren veränderbaren Hebel. Genau dafür ist minzox da. Ich schaffe den Raum, in dem Führungskräfte lernen, diesen Hebel bewusst zu nutzen, bevor der Alltag sie wieder in die alten Näherungen zurückzieht.

minzox

Aus Erfahrung wird Haltung

minzox ist aus all dem die logische Konsequenz. Ich verbinde die fachliche Tiefe aus Jahren komplexer IT-Projektarbeit mit neurowissenschaftlich fundiertem Coaching-Handwerk aus der Ausbildung zum Brain-Based Coach am NeuroLeadership Institute. Dabei gilt eine Regel, die härter ist als jedes Marketingversprechen. Ich lehre nur, was ich selbst lebe oder ehrlich als aktueller Forschungsstand kennzeichne. Und der Übergang, um den es hier geht, liegt bei mir nicht dreißig Jahre zurück. Er ist frisch, mit allem, was dazugehört. Genau deshalb reden wir auf Augenhöhe.

Neugierig?

Du weißt jetzt, wer ich bin - Jetzt bin ich neugierig auf dich

Ein ehrliches Gespräch darüber, wo du stehst und ob ich dir helfen kann

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